Willkommen beim Bayerischen Jagdschutzverein Miltenberg e.V.

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Aktuelles:

Wildschwein-Monitoring 

Es folgt ein Schreiben von Fr. Dr. Boecker-Kessel vom 28.11.2016 mit der Bitte der Kenntnis- und Teilnahme.

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

 

die Haus- und Wildschweinepopulationen Deutschlands können derzeit als frei von KSP und ASP angesehen werden. Seit Anfang 2014 breitet sich die ASP in den östlichen Gebieten der Europäischen Union aus. Von Schwarzwild in Litauen, Lettland, Estland und Polen werden immer wieder Fälle gemeldet, ebenso von Hausschweinen. Auch auf Sardinien ist die ASP nach wie vor präsent. Ein Eintrag in weitere Mitgliedstaaten kann daher bei gleichbleibender Entwicklung nicht ausgeschlossen werden.

 

Das ASP-Virus würde in Deutschland auf eine vollkommen naive, hochempfängliche Wildschweinpopulation treffen, so dass deutliche klinische Symptome und perakute Todesfälle zu erwarten wären. Ein Eintrag der ASP oder auch der KSP durch Tier- oder Personenkontakt, virushaltige Erzeugnisse oder Speiseabfälle aus Risikogebieten nach Bayern/Deutschland ist jederzeit möglich. Die Tierpopulationen müssen daher entsprechend überwacht werden.

Während die Hausschweinepopulation in Bayern frei von AK ist, wurden im Jahr 2014 bei Wildschweinen in 550 von 4.581 untersuchten Proben AK-Antikörper nachgewiesen.

 

Die Untersuchungen von Wildschweinen auf KSP, ASP und AK sind weiterhin mit dem neuen Konzept vom Jahr 2015 fortzuführen:

 

Untersuchung klinisch auffällig erlegter sowie tot aufgefundener Wildschweine:

·         Virologisch auf KSP, ASP und AK:

Diese Proben sind  die wichtigsten und haben für das Monitoring die größte Bedeutung.

Gefallenes und ggf. bereits verwesendes Schwarzwild kann über Tupferproben, die mit „rotem Material“ vollgesogen sind, (nicht Blutproben) untersucht werden.

Die Tupfer können über das Veterinäramt bezogen werden.

 

Untersuchung gesund erlegter Wildschweine:

·         Serologisch auf KSP und AK und stichprobenweise virologisch auf ASP:

Es werden vom Untersuchungsamt (LGL) 30 Proben pro Jahr und Landkreis angefordert. Der bisherige Probeneingang im Jahr 2016 ist deutlich zu gering.

Dieser Stichprobenumfang von 30 zufällig gewählten, voneinander unabhängigen, zeitlich und räumlich verteilten Proben sichert, dass Rückschlüsse von der Stichprobe auf die Gesamtpopulation möglich sind. Die Einsendung der Proben kompletter Drückjagden ist nicht  da weder eine räumliche noch zeitliche Verteilung der Proben gewährleistet ist. Bitte von Drückjagden nur 1-2 Proben einsenden.

 

 

Wir bitten daher künftig hauptsächlich auffällige Tiere und lediglich stichprobenartig auch klinisch unauffällige Tiere zu beproben.

 

Bitte beachten Sie das beiliegende Merkblatt und den Untersuchungsantrag.

 

Wir bedanken uns schon jetzt herzlich für Ihre Mithilfe!

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Isabel Boecker-Kessel

Veterinäramt
Telefon: 09371 501-529 · Telefax: 09371 501-79532
Landratsamt Miltenberg · Fährweg 35 · 63897 Miltenberg


 

 

 

Verkehrssicherung  Treib- und Drückjagden

Bild zeigt nicht den kompletten Schildersatz
Bild zeigt nicht den kompletten Schildersatz

Schildersatz für Treib- und Drückjagden beim BJV-Miltenberg gegen Gebühr von 10 € nach Absprache auszuleihen.

 

Der Schildersatz besteht aus:

12 Schilder: 2x "50"; 2x "70"; [2x "!" + 2x "Treibjagd"]; 2x "/////" , 2x "Überholverbot"

10 Warngeräte (Aufsteller)

10 Erdnägel

 

 

>>> mehr dazu <<<


Wildtiermonitoring - bitte nehmen auch Sie mit Ihrem Revier teil

Wildtiermonitoring Bayern ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Von Politik und Fachwelt hochgeschätzt,
bietet es Profis wie Laien einen raschen und ausgesprochen informativen Überblick zu den in Bayern vorkommenden Wildtieren. Nun wird der 4. Band des Wildtiermonitorings vorbereitet.
Weit mehr als 1.700 Reviere haben sich bereits beteiligt.
Um eine noch höhere Auswertungsdichte zu erzielen und somit das Monitoring noch wertvoller zu machen, bitten wir Sie nachdrücklich nochmals um Beteiligung.
Das Formular finden Sie unter nachstehendem Link

 

http://www.jagd-bayern.de/bjv-formulare-wildtiermonitoring.html


bei Fragen steht Ihnen auch Frau Lenz zur Verfügung.

 

Marion Lenz, B. Eng. in Forestry

Fachreferentin

Wildtiermonitoring Bayern

Hohenlindner Str. 12

85622 Feldkirchen

Tel.: 089/ 990 234-33

Fax: 089/ 990 234-35

marion.lenz@jagd-bayern.de

www.jagd-bayern.de

Wildunfall-App „Wuidi“: Wildunfälle intelligent vermeiden – effizient abwickeln

 

„Wuidi“ ist ein digitales Wildwechsel-Radar mit Wildunfall-Service für Verkehrs­teilnehmer, entwickelt von einem jungen, vierköpfigen Team rund um Alfons Weinzierl. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem vom Bayerischen Jagdverband (BJV). Es warnt Verkehrs­teilnehmer während der Fahrt vor potentiellen Gefahrengebieten mit erhöhter Wildwechsel-Gefahr. Dies gelingt unter anderem durch die Analyse von Unfallschwer­punkten anhand vergangener
Wildunfälle. Über Bluetooth oder AUX kann man „Wuidi“ mit dem Automobil verbinden. Somit erhält man die Warnsignale bei der Fahrt durch ein Wildunfall gefährdetes Gebiet direkt über die Audioanlage. Zudem bietet „Wuidi“ nach einem Wildunfall eine durchgängige Schritt-für-Schritt Anleitung zum korrekten Verhalten bei der Abwicklung. Anhand des Unfallortes zeigt „Wuidi“ dem Verkehrs­teilnehmer außerdem den direkten Ansprechpartner und ermöglicht dadurch eine effiziente Wildunfall-Abwicklung mit Wildunfall-Bescheinigung. Mit dem „Wuidi Revierportal“ können Revier-Verantwortliche ab sofort kostenlos für ihr Revier Gefahren­abschnitte mit erhöhter Wildwechsel-Gefahr pflegen, damit auch diese Informa­tionen als Warnung über das Wildwechsel-Radar dem Verkehrs­teilnehmer zur Verfügung gestellt werden können. Zudem erhalten sie dafür künftig den exakten Unfallstandort zur leichteren Auffindung des Wildtieres.

„Wuidi“ hier kostenlos downloaden: https://www.wuidi-wildwechsel-radar.de/ ANDROID – Die aktuelle Beta-Version ist im Landkreis Straubing-Bogen verfügbar.
Ab Ende September 2016 Beta-Version für ganz BAYERN updaten/downloaden.
IOS – folgt.

Jetzt kostenlos im "Wuidi Revierportal" anmelden und sein Jagdrevier vor Wildunfällen schützen: https://www.wuidi-revierportal.de/ Das zugehörige Wildwechsel-Radar steht ab Ende September zum bayernweiten Test zur Verfügung. Verkehrsteilnehmern können sich die App für Android kostenlos im Google Play Store downloaden.

Weitere Informationen zum Wildwechsel-Radar sowie zum „Wuidi-Revierportal“ und Ansprechpartner finden Sie unter: www.wuidi.de

Text: newsletter@jagd-bayern.net

 

Quelle: jagd-bayern.de

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