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Der Verein stellt sich vor
Der Bayerische Jagdschutzverein Miltenberg e.V. ist als Kreisgruppe im Landesjagdverband Bayern e.V. organisiert und umfaßt von seiner ursprünglichen Zielsetzung her alle organisierten Jäger des südlichen Landkreises Miltenberg. Darüber hinaus ist dem Verein eine Sportschützenabteilung angegliedert.
Seine Zielsetzung besteht darin, im Rahmen des Jagdrechts, am Schutz und an der Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt mitzuwirken und zur Sicherung ihrer Lebensgrundlage beitzutragen. Weitere und wesentliche Zielsetzungen sind die Pflege und Förderung des Jagdwesens, die jagdliche Aus- und Weiterbildung sowie die Aufrechterhaltung jagdlichen Brauchtums.
Bei vielen Anlässen vertritt das Bläserkorps in der Öffentlichkeit den Verein. Zudem nimmt es an überregionalen Bläsertreffen, an Wettbewerben und regelmäßig auch am Landesbläserwettbewerb teil. Dieser findet alle zwei Jahre statt.
Die vereinseigene Schießanlage bei Mainbullau bietet das ganze Jahr zu geregelten Schießzeiten alle Möglichkeiten zur Übung des jagdlichen und sportlichen Schießens.
Erfahrene Mitglieder des Vereins stehen seit Jahren als Lehrherren den Jungjägern bei ihrer Ausbildung, den Jägern und Schützen beim Kontroll-, Ein- und Übungsschießen zur Seite.
Der Jagdverein gliedert sich in 5 Hegegemeinschaften. Sie bilden die kleinsten Einheiten des Vereins, die Revierinhaber sind hier organisiert. Die Aufgaben in den Hegegemeinschaften sind vorwiegend jagdlicher Art. Sie beinhalten gemeinsame Hegemaßnahmen, Biotopverbesserungen und Anlegen von Wildäckern. Auch Wildzählungen und die Festlegung der Abschußzahlen für Reh- und Rotwild gehören zu diesen Aufgaben.
Nach außen hin arbeitet der Verein eng mit der Unteren Jagdbehörde zusammen. Er hält außerdem Verbindung zum Kreisbauernverband und zur Polizei und ist Ansprechpartner für Organisationen des Natur-, Umwelt-, Landschafts- und Tierschutzes.
Die Mitgliederzahl beläuft sich derzeit (03/2010) auf 316 Jäger und 169 Sportschützen.
Geschichte des Vereins
In seiner heutigen Organisation besteht der Verein erst seit Ende der 40-er Jahre. Während des 2. Weltkrieges und unmittelbar danach ruhten die Vereinstätigkeiten. Erst nachdem 1949 in Bad Dürkheim der Deutsche Jagdschutzverband gegründet wurde, kam es auch auf Landes- und Kreisebenen wieder zu Neugründungen.
Die Vereins-Chronik vermerkt ebenfalls das Jahr 1949 als Neubeginn. Der 1. Vorsitzende war Herr Schwesinger, der die Geschicke des Vereins bis ins Jahr 1956 leitete (damals 120 Mitglieder). Ihm folgte dann der Oberforstmeister und spätere Forstdirektor Christian Zehelein. Er führte den Verein bis 1961. Nach seiner Berufung zum Kreisjagdbeauftragten durch die Jagdbehörde gab er das Amt an Hauptlehrer Franz Meusel ab, der es bis 1975 innehatte. Damaliger Schatzmeister war Rudi Lang. 1972 wurde nach arbeitsintensivem Einsatz die Tontauben-Schießanlage eröffnet. Die Stadt Miltenberg hatte dazu das Gelände zur Verfügung gestellt. 1976 wurde Helmut Astinet zum 1. Vorsitzenden gewählt. In seine Amtszeit fallen die Eröffnung des Kugel- und Pistolenstandes im November 1977 und der Ausbau und die Vervollständigung der Schießstände.
Großes Engagement zeigte in dieser Zeit Karl-Heinz Haas aus Miltenberg, der seit 1975 das Amt des Schießleiters, später dann des Oberschießleiters, ausübte. Sein Namenskollege, Karlheinz Haas aus Wörth, hatte in der Folge maßgeblichen Anteil am Ausbau der Schießanlage. An der Errichtung und späteren Erweiterung des Vereinsheimes hatte vo allem das Jagdhornbläserkorps maßgeblichen Anteil.
Der Schießstand wurde um die Disziplinen "Laufender Keiler" und "Kipphase" erweitert. Wilhelm Gotschy, von 1977 bis 1992 stellvertretender und danach bis 2006 erster Vorsitzender, oblag die Sicherung der Schießanlage nach neuestem Sicherheitsstandart. Zur Umweltverträglichkeit plante er die Neugestaltung der Wurftaubendisiplin sowie den Umbau unter umweltfreundlichem Standart. Dazu brachte er eine eine Machbarkeitsstudie auf den Weg. Diese werden jetzt die Nachfolger in der Folge umsetzen. Zudem ist die Erstellung einer Skeetanlage geplant. derzeit wird der Schießstand neu gebaut, die Schießrichtung wird am Wurftaubenstand geändert . Es erfolgt ein Wallbau als Schrotfang. Hier ist der geschäftsführende Vorsitzende Ralph Keller, Kirschfurt, ordentlich gefordert und hat mit seinem Team eine große Aufgabe zu erfüllen.
Als einen besonderen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit richtete der Verein zur 750-Jahr-Feier der Stadt Miltenberg mit seinem Bläserkorps das Bayerische Landesbläsertreffen unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß aus.
Aus dem Vereinsgeschehen.
Ehrenmitglieder:

Wilhelm Gotschy
Mitglied im Vorstand seit April 1977,
Stellvertretender Vorsitzender,
Vorsitzender, Ehrenvorsitzender, Ehrenmitglied seit 2006

Karl Peter Müller
Mitglied im Vorstand seit 1978
Stellv. Schriftführer, Schriftführer, Ausbildungsleiter Jungjäger, Schatzmeister, Prüfungsleiter Jagdhunde, Ehrenmitglied seit 2006, Naturschutzbeirat seit 2004.
 
Erhard Helmstetter (links)
Jagdhornbläser, Ausbilder f. Jungbläser, Ehrenmitglied
seit 2007 (Bild oben links)
Kurt Eichler (rechts)
von Anfang an dabei als Jagdhornbläser, Forstmann,
engagierter Jäger, Ehrenmitglied seit 2008 (Bild oben
rechts)
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