N e i n  zum Nationalpark Spessart

 

diese Haltung empfehlen wir allen unseren Mitgliedern sowie allen Naturfreunden

 

 

Unsere Haupt –Beweggründe zur Ablehnung stellen sich wie folgt dar:

 

Unser heimischer Spessart ist einer der wenigen Landstriche in Deutschland die ehemals hauptsächlich wegen der Jagd besiedelt wurden.Bereits zu Zeiten der Kurmainzer, teilweise sogar davor, wurden vom Jagdpersonal , verstärkt Eichen, als zusätzliche Mastbäume für das Wild, in den damaligen Buchenurwald gepflanzt und schmale Wiesentäler gerodet.

 

Der Spessartwald in seiner heutigen, bei allen so hoch geschätzten Naturschönheit ist ausschließlich durch Handeln und Wirken von verantwortungs –und pflichtbewussten Forstleuten, sowie Jägern in den letzten rund 500 Jahren entstanden.Das älteste Forstamt ist mit etwas über 500 Jahren Rothenbuch.

 

Die Bay. Staatsregierung selbst hat in den letzten rund  5 – 6 Jahrzehnten die dortigen Forstverwaltungen, permanent zur Beimischung der verschiedensten Baumarten (Edellaubhölzer etc.) verpflichtet und eine Baumartenvielfalt für den Spessart gefordert und gefördert.

 

Die private Jägerschaft wurde gemeinsam mit den Bay. Staatsforsten, hier vor Ort, immer und immer wieder verpflichtet, den Schalenwildabschuss zu erhöhen um die von der Staatsregierung vorgegebenen waldbaulichen Ziele zu erreichen.

 

Der so durch permanenten menschlichen Eingriff  entstandene, vielfältig strukturierte Wald, erfreut sich heute bei allen Besuchern größter Beliebtheit und wäre durch die Schaffung eines Nationalparks und der damit einhergehenden Nutzungseinschränkungen,  in größter Gefahr.

 

Zur Erhaltung unseres so lieb gewonnen Spessartwaldes, mit all seinen vielfältigen Schönheiten, wäre die Schaffung eines Nationalparks sicherlich  n i c h t  der richtige Weg

 

Wir hoffen, Ihnen lieber Leser, mit den vorstehenden Zeilen einige Argumente und Denkanstöße geliefert zu haben und sind uns sicher, dass Sie nach eingehender Abwägung auch mit einem

 

 

klaren  N E I N  zum Nationalpark Spessart  votieren

 

Für Totholz, Hirschkäfer & Co

braucht es keinen Nationalpark Spessart, 

die guten Konzepte haben wir längst im Einklang von nützen und schützen realisiert !

 

Quelle: jagd-bayern.de

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