13. Juni 2026 - Samstag - Rotwild-Hegeschau Südlicher Spessart 2026
Pressemitteilung
Öffentliche Hegeschau 2026
Beitrag auf Meine-News vom LRA MIL
25.04 2026 - Landesjägertag in Straubing
Vorsitzender Ralph Keller im engen Austausch mit dem bay. Jagdminister Hubert Aiwanger
bzgl. jagdlicher Problemfelder die es zu lösen bzw. Klarzustellen gilt

Faulbach zur kitzfreundlichsten Gemeinde gekürt - Pressemitteilung Landratsamt Mil
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Was möglich ist, wenn ein ganzer Ort zusammenhält und zusammenarbeitet, kann man seit zehn Jahren an den Aktionen „Action for Kitz“ und „Kids for Kitz“ sehen: Gemeinsam setzen sich Bürgerinnen und Bürger, Jäger- und Landwirtschaft sowie Schulen, unterstützt von der Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg, dafür ein, Rehkitze vor dem grausamen Tod durch Mähwerke zu retten. Der von Landrat Jens Marco Scherf ins Leben gerufene „Preis für die rehkitzfreundlichste Gemeinde“ ging in diesem Jahr an die Gemeinde Faulbach.
Nach der musikalischen Eröffnung durch die Jagdhornbläser der BJV-Kreisgruppe Obernburg lag es am stellvertretenden Landrat Bernd Schötterl, die zahlreichen Gäste zu begrüßen, die sich am Dienstag, 21. April, auf dem Außengelände der Faulbacher Verbandsschule eingefunden hatten, um der Preisübergabe beizuwohnen. Vertreterinnen und Vertreter aus Reihen der Jagd, der Land- und Forstwirtschaft, des Landratsamts, der Kommunalpolitik, der Kitzretterinnen und Kitzretter, der Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg, der Initiatorin der Aktion, Doris Völker-Wamser mit Ehemann Harald, und nicht zuletzt ein ganzer Schwung lautstark applaudierender Schülerinnen und Schüler freuten sich gemeinsam über die Auszeichnung.
Ein großer Dank des stellvertretenden Landrats ging an die vielen Buben und Mädchen, die unter Anleitung zahlreiche bunte Scheuchen gebastelt hatten. Nach der Absuche der zum Teil riesigen Grasflächen durch Drohnenpiloten – in Faulbach Erich Zwiesler und Thomas Geis – würden die gefundenen Kitze von Ehrenamtlichen behutsam mit Handschuhen und unter Zuhilfenahme von Grasbüscheln aus der Wiese getragen, damit sie keinen menschlichen Geruch annehmen und anschließend von der Ricke angenommen bleiben, erklärte Schötterl. Um die Tiere daran zu hindern, zurück in die Wiese zu laufen, wird ein mit Heringen gesicherter Wäschekorb über sie gestülpt. Nach der Mahd wird der Korb entfernt, so dass Kitz und Ricke wieder zueinanderfinden können. Anschließend würden die von den Kindern gebastelten Scheuchen aufgestellt, damit die Rehmütter nicht in der Zeit bis zur Mahd wieder ihren Nachwuchs im Feld ablegen. Bei der Drohnensuche mit Wärmebildkameras würden aber auch Junghasen und andere Bodenbrüter entdeckt und gerettet, wusste der stellvertretende Landrat. Sowohl die Landwirtschaft wie auch die Jägerschaft hätten großes Interesse daran, die Tiere zu retten, sagte Schötterl, mit dem Engagement der Schulkinder und der freiwilligen Suchteams, die schon morgens um 4 Uhr in die Felder gehen, komme es dabei zu einem reibungslosen Zusammenspiel aller Akteure. Diese Aktion werde mittlerweile bayernweit umgesetzt, wusste er und dankte allen, die sich für die Kitzrettung engagieren. Die Auszeichnung als „Rehkitzfreundlichste Gemeinde“ gehe in diesem Jahr nach Faulbach, sagte der Landrats-Stellvertreter, der damit den Einsatz aller Faulbacher Aktiven würdigte. Den beteiligten Landwirten überreichte er als Zeichen des Dankes Urkunden.
Faulbachs Bürgermeister Wolfgang Hörnig zeigte sich stolz, den Preis entgegennehmen zu dürfen. Dieser sei eine Belohnung für viel Engagement und die Hartnäckigkeit, alle Beteiligten vom sinnvollen Vorhaben zu überzeugen, sagte er, „aber das hat sich gelohnt.“ Für die Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg dankte die stellvertretende Filialdirektorin des Beratungscenters Südspessart, Anja Keller, für den vorbildlichen Einsatz. Die Sparkasse unterstütze solches Engagement gerne, indem sie die Kosten für die Schilder übernimmt, die an den Ortseingängen aufgestellt werden. Zudem leiste sie einen finanziellen Beitrag, dass weitere Natur- und Bildungsangebote ermöglicht werden. Im Namen der Kitzretter dankte Susanne Kunkel auch im Namen ihrer Mitstreiterin Sandra Hoffbauer allen Aktiven, denn „alleine wäre es nicht möglich gewesen.“ Dass so viele Helferinnen und Helfer frühmorgens in die Felder gehen, sei nicht selbstverständlich, sagte sie und fand, dass die Schulkinder „megatolle Scheuchen“ gebastelt hätten. „Es hat mit euch viel Spaß gemacht“, sagte sie zu den Schülerinnen und Schülern.
Während alle Gäste noch einige Zeit bei Speis und Trank beisammenstanden und sich austauschten, ließ Erich Zwiesler seine Drohne steigen und zeigte, wie diese funktioniert. <<< Pressemitteilung LRA MIL
Streuobstwiese am BJV-Vereinsheim in Mainbullau erweitert
Auch im Frühjahr 2026, hat schon fast traditionsgemäß unser Mitglied, Förster und Jungjägerausbilder Hubert Astraschewsky wieder zwei
Streuobstbäume für unsere vereinseigene BJV-Schießanlage in Mainbullau spendiert und fachgerecht mit einigen der Jagdschüler nahe unserem Vereinsheim zur Erweiterung der von ihm begründeten
Streuobstwiese gepflanzt.
Herzlichen Dank an Hubert Astraschwesky und seine Helfer für ihr Engagement.
Das Gelände wurde damit weiter bereichert und bietet einer Vielzahl seltener Pflanzen aber auch Insekten und Kleinlebewesen einen hervorragenden Lebensraum. 21.03.2026
95. Geburtstag von Kurt Eichler - Ein Leben für Wald, Wild und Verantwortung
Seinen 95. Geburtstag feierte Kurt Eichler, eine Persönlichkeit, die den Stadtwald von Miltenberg über Jahrzehnte hinweg nachhaltig geprägt hat. Mit ihm würdigten
Familie, Freunde sowie zahlreiche Weggefährten einen Mann, dessen Wirken weit über seine aktive Dienstzeit hinaus Bedeutung besitzt.
Als Forstmann bewies Kurt Eichler früh Weitsicht und Mut zu zukunftsweisenden Entscheidungen. Bereits vor über 70 Jahren setzte er im Stadtwald von Miltenberg unter anderem auf Douglasie und
Küstentanne – zu einer Zeit, in der diese Baumarten vielerorts noch kritisch betrachtet wurden. Die bis heute stabilen und leistungsfähigen Bestände stehen sinnbildlich für sein forstliches
Gespür und seine Überzeugung, dass nachhaltige Forstwirtschaft nur in Generationen gedacht werden kann.
Dabei verstand Eichler den Wald nie ausschließlich als Wirtschaftsfaktor. Für ihn bildeten Wald und Wild stets eine untrennbare Einheit. Dieses ganzheitliche Naturverständnis lebte er auch als
Jäger vor. Sein jagdliches Handeln war geprägt von Waidgerechtigkeit, Maß und Respekt vor der Kreatur. Jagd verstand er nicht als Selbstzweck, sondern als verantwortungsvollen Beitrag zum
Gleichgewicht der Natur.
Bereits im Januar 1948 trat Kurt Eichler dem Bayerischen Jagdschutzverein Miltenberg bei und hielt dem Verein über Jahrzehnte hinweg die Treue. Seit dem Jahr 2008 ist er Ehrenmitglied des Vereins
– eine Anerkennung seines langjährigen Engagements und seiner Vorbildfunktion.
Ein besonderes Kapitel seiner jagdlichen Laufbahn schrieb Eichler im Jahr 1965, als er den letzten freigegebenen Auerhahn im Landkreis Miltenberg erlegte. Dieses Ereignis gilt heute als
bedeutendes Zeugnis jagdlicher Geschichte und verdeutlicht zugleich den tiefgreifenden Wandel von Landschaft und Lebensräumen sowie die Notwendigkeit konsequenten Natur- und Artenschutzes.
Kurt Eichler prägte Generationen von Förstern, Jägern und Naturliebhabern – durch Fachwissen, Überzeugungskraft und persönliches Vorbild. Sein Lebensweg steht exemplarisch für Werte wie
Weitsicht, Bodenständigkeit und Verantwortung gegenüber der Natur.
Zum 95. Geburtstag dankt der Bayerische Jagdschutzverein Miltenberg e.V. Kurt Eichler für sein langjähriges Wirken und wünscht ihm Gesundheit, Zufriedenheit sowie weiterhin viele ruhige Stunden –
verbunden mit dem Gedanken an „seinen“ Wald als unverzichtbaren Lebensraum für die freilebende Tierwelt.
Übergabe der Schulkalender 2026
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CSU – Landratskandidat Björn Bartels informiert sich beim Bay. Jagdschutzverein
CSU – Landratskandidat Björn Bartels besuchte auf Einladung des Vorsitzenden Ralph Keller kürzlich den Bay. Jagdschutzverein Miltenberg e.V. und informierte sich direkt vor Ort über die vereinseigene Schießanlage Mainbullau. Bei einem gemeinsamen Rundgang über das weitläufige Gelände besichtigte er die Kurz- und Langwaffenstände, den Stand für den laufenden Keiler und die Trap- und Skeetanlage. Landratskandidat Björn Bartels konnte sich somit selbst ein Bild von der Einhaltung aller Vorschriften und Auflagen nach neuestem Umweltstandard auf der Anlage machen. Zu Ende seines Besuches war man sich einig, dass tierschutzkonforme Jagd ständiges Schießtraining aller Jagdausübenden erfordert und die BJV eigene Schießanlage hierzu hervorragende Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig bietet die Anlage Trainingsmöglichkeiten für Polizeikräfte und bietet einer Vielzahl von Sportschützen ideale Möglichkeiten nach nationalen und internationalen Standards, bis hin zu olympischen Schießdisziplinen, ihren Sport auszuüben.

Umzug Michaelismesse - 30. August 2025
Handwerker-Frühschoppen - 01. September 2025
CSU Landratskandidat für Miltenberg, Björn Bartels informiert sich über Rotwildjagd im Süd-Spessart

CSU Landratskandidat für Miltenberg, Björn Bartels informiert sich über Rotwildjagd im Süd-Spessart
Am 24. Mai 2025 fand die öffentliche Hegeschau für unsere größte heimische Wildart, das Rotwild, für den Bereich der Rotwildhegegemeinschaft Spessart-Süd traditionell im Haus des Gastes in
Mespelbrunn statt. Das Gebiet der Hegegemeinschaft erstreckt sich in Teilen über die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart und Miltenberg, sodass nach dem bay. Jagdgesetz reihum, im jährlichen
Wechsel, die BJV-Kreisgruppen Aschaffenburg, Miltenberg, Marktheidenfeld und Obernburg für die Ausrichtung der Hegeschau verantwortlich zeichnen. Die gesetzlich notwendige Bewertung und
Klassifizierung der Strecke in Bezug auf Alters- und Sozialstruktur wird jeweils von der Bewertungskommission der Hegegemeinschaft Spessart-Süd vorgenommen. Anhand der erlegten, ausgestellten
Hirschtrophäen wird für jedermann zugänglich, zusammen mit vielen weiteren Informationen wie z. B. Geschlechterverhältnissen, Zuwachs, Wald- und Wildsituation und daraus resultierenden,
entsprechenden Maßnahmen die Bevölkerung über das jagdliche Geschehen und das notwendige Management informiert. Besonders interessiert zeigte sich in diesem Jahr der CSU- Landratskandidat für
Miltenberg, Björn Bartels welcher die Rotwildhegeschau besuchte und sich ausführlich über die Arbeit der Jägerschaft im Süd-Spessart, Hegeziele und Managementaufgaben informierte. Bei einem
Rundgang unter Führung von Hegegemeinschaftsleiter Florian Vogel, begleitet von Stellvertreter Christian Schmitt und dem stellvertretenden BJV-Vorsitzenden für Unterfranken, Ralph Keller hatte
Björn Bartels viele Fragen und zeigte sich beeindruckt von der geleisteten, ehrenamtlichen Arbeit der Hegegemeinschaft Spessart-Süd und der dort organisierten Jägerschaft zum Wohle von Wald und
Wild.
BJV-Miltenberg
Führungswechsel im Forstbetrieb Rothenbuch der Bay. Staatsforsten
Nach knapp 8 Jahren Dienstzeit in Rothenbuch/Spess. wechselt Forstbetriebsleiter Florian Vogel an den Forstbetrieb Rothenburg ob der Tauber. Sein Nachfolger in Rothenbuch ist nun Florian Noll
welcher zuvor beim Forstbetrieb Kipfenberg der Bay. Staatsforsten tätig war. Herr Rudolph Plochmann, Vorstand der Bay. Staatsforsten, hatte anlässlich des Amtswechsels zu einem Festakt nach
Rothenbuch eingeladen.
Ralph Keller, der stellvertretende Vorsitzende des Bay. Jagdverbandes in Unterfranken überbrachte die Grüße von Präsident Ernst Weidenbusch und dem BJV-Bezirksvorsitzenden Enno Piening. In seinem
folgenden Grußwort ging er auf die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb ein welche unter Florian Vogel weiter ausgebaut werden konnte. Ralph Keller betonte, dass beiden Seiten
seit Jahren ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wald und Wild am Herzen liegt und die Erreichung forstlicher Ziele eng mit der Ausübung waidgerechter Jagd und der Berücksichtigung
wildbiologischer Erkenntnisse verknüpft sind.
Durch gegenseitigen Respekt und Verständnis wurde das harmonische und beispielhafte Verhältnis zwischen den im Bayerischen Jagdverband organisierten Kreisgruppen Aschaffenburg, Marktheidenfeld,
Miltenberg und Obernburg sowie dem Staatsforstbetrieb Rothenbuch weiter ausgebaut.
Als Vertreter des Bay. Jagdverbandes habe man stets nach einvernehmlichen Lösungen im oft diskutierten Wald-Wild- und Forstkonflikt mit dem Forstbetrieb gesucht und diese auch bislang
gefunden.
Die bereits mit dem Vorgänger von FB-Leiter Florian Vogel, Herrn Jann Oetting begonnene und unter Beweis gestellte, gute Zusammenarbeit zwischen den BJV -Kreisgruppen sollte auch unter dem neuen
Forstbetriebsleiter Herrn Florian Noll fortgesetzt werden.
Insbesondere die unter FB-Leiter Florian Vogel begonnenen Äsungsverbesserungsmaßnahmen und neuen Bejagungsstrategien für das Rotwild sollten auch vom Nachfolger Herrn Florian Noll konsequent
weiterentwickelt werden.
Der BJV-Bezirk Unterfranken wünscht sowohl Herrn Florian Vogel, als auch Herrn Florian Noll eine stets glückliche Hand an ihrer neuen Wirkungsstätte.
Waidmannsheil - Jagd
verbindet! BJV -Bezirksgruppe
Unterfranken
Übergabe der Schulkalender 2025
Der Bay. Schulkalender 2025 "Wald, Wild und Wasser" für alle 3. und 4.Grundschulklassen im Altlandkreis Miltenberg wurde am 18. Dezember 2024 vom Vorsitzenden des Bay. Jagdschutzverein Miltenberg e.V. Herrn Ralph Keller an Schulamtsdirektor Harald Frankenberger im Beisein des stv. Landrates Herrn Günter Oettinger übergeben. Man war sich über die hervorragende Gestaltung des Kalenders und die damit verbundenen, ausgezeichneten Lehr- und Lernmöglichkeiten für die nachwachsende Generation an unseren Grundschulen im Altlandkreis einig. Interessiert zeigte sich sowohl Schulamtsdirktor Frankenberger als auch der stv. Landrat Oettinger an weiteren Lehrbroschüren des Bay. Jagdverbandes wie z. B."Spuren & Fährten" und "Wildtiere mini". Bei Bedarf hat zu deren Beschaffung der BJV-Vorsitzende Ralph Keller seine weitere Unterstützung zugesagt.
Hegeschau – südl. Landkreis Miltenberg
In gutem Einvernehmen mit allen Beteiligten, insbesondere den anwesenden Behördenvertretern verlief die öffentl. Hegeschau für den südl. Landkreis Miltenberg am Freitag den 19.07.2024. Trotz 32 Grad Außentemperatur konnte der BJV- Vorsitzende Ralph Keller gemeinsam mit BJV Generalsekretär Robert Pollner und der Leiterin der Unteren Jagdbehörde Frau Sabine Dobler-Stegmann in einen voll besetzten Saal im Gasthaus „Zum Hirschen“ in Riedern blicken. Als Behördenvertreter mit dabei waren als Stellvertreter für Landrat Scherf, Herr Rosel und ferner für das Landratsamt Herr Marcel Fleckenstein sowie Frau Dr. Schönenbrücher vom Veterinäramt und Paul Bauer AELF Abteilung Forsten. Auch die Mitarbeiterinnen der Unteren Jagdbehörde Frau Heike Wiedemann und Maike Grein waren dabei und für den Kreisjagdberater Michael Huber war sein Kollege Horst Feyrer kurzfristig eingesprungen. Die Anwesenden folgten knapp 3 Stunden den gebotenen, aktuellen Informationen rund um das Jagdgeschehen wobei die Ausführungen von Frau Dr. Vanessa Schönenbrücher zur derzeitigen ASP Lage in Hessen und Rheinlandpfalz und den Vorbeugungsmaßnahmen im Landkreis Miltenberg besonders aufmerksam verfolgt wurden. Paul Bauer referierte sehr anschaulich über den Klimawandel und die möglichen, künftigen Auswirkungen auf unser gewohntes Waldbild. Die Vorstellung der erzielten Jagdstrecke des Jagdjahres 2023/24 übernahm Horst Feyrer. Trotz einer derzeitigen Punktlandung bezüglich der geplanten Rehwildabschusszahlen sahen sowohl der vortragende Kreisjagdberater Horst Feyrer als auch der BJV Vorsitzende Ralph Keller die Zusammensetzung der Strecke in Bezug auf die Altersstruktur kritisch und mahnten etwas mehr Zurückhaltung beim Abschuss der 2 – 4 jährigen Rehböcke an. Ebenso wie beim Schwarzwild müsse der Schwerpunkt des Abschusses aus wildbiologischer Sicht in der Jugendklasse liegen und beim Rehwild sollte die Altersklasse der 5 jährigen und Älteren idealerweise rund 30 % betragen. Erschreckend niedrig sei die Niederwildstrecke ausgefallen und die zulässige Prädatorenbejagung wie z. B. Fuchs, Waschbär, Marder und Rabenkrähen sollte deshalb weiter intensiviert werden. Im Resümee zur Bejagung bleibt festzuhalten: Trotz festgelegter hoher Abschusszahlen muss der Focus auch wieder verstärkt auf einen sozial- und altersmäßig ausgewogenen Wildbestand gerichtet werden!

Exkursion „Eichenwirtschaft in Zeiten des Klimawandels–Chancen und Risiken“
... mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger
Der Forstbetrieb Rothenbuch unter Leitung von Florian Vogel der BAYERISCHE STAATSFORSTEN • AöR hatte am Samstag, den 29.06.2024 zu einer Exkursion unter dem Titel „Eichenwirtschaft in Zeiten des
Klimawandels – Chancen und Risiken“ eingeladen.
Mit dabei war auch der BJV- Kreisgruppenvorsitzende von Miltenberg, Ralph Keller. Die Besichtigung startete in lockerer Runde mit einem Mittagsnack in Form von gegrillten Wildbratwürsten und
Kaltgetränken in der Nähe des Weissersteiner Höhenwegs / Weibersbrunn. Bereits zu Beginn fand unter den Gästen, allen voran Staatsminister Hubert Aiwanger, Mitarbeitern des Forstbetriebes und des
Ministeriums als auch namhaften Holzaufkäufern ein reger Austausch statt. Hauptthema war die im südlichen Spessart mit langer Tradition gepflegte und betriebene Waldwirtschaft, insbesondere der
weltweit bekannten Spessarteiche. Danach wurden alle Teilnehmer mit einem Shuttle- Bus an die entsprechenden Exkursionspunkte gebracht und dort jeweils direkt das Thema nochmals anschaulich
vertieft.Eindrucksvoll und mittels Karten und Grafiken wurde durch Forstbetriebsleiter Florian Vogel ein historischer Überblick bis hin zu aktuellen Maßnahmen bezüglich der Eichenbewirtschaftung
nebst notwendigen Maßnahmen vermittelt und hierbei auch das neue Schalenwildkonzept des Forstbetriebs Rothenbuch vorgestellt.
Freitag, 7. Juni 2024 18.30 Uhr - Gasthaus zum Hirschen - Riedern
Jahreshauptversammlung - Mitglieder des BJV Miltenberg - 07. Juni 2024
Der Bay. Jagdschutzverein Miltenberg e.V. gehört dem Bay. Jagdverband, als anerkannte Vertretung der Jägerschaft und anerkannte Naturschutzorganisation an.
Zur Jahreshauptversammlung waren alle Mitglieder aus den bestehenden Unterabteilungen (Jäger. Sportschützen u. außerordentliche Mitglieder) geladen. Unter Leitung des 1. Vorsitzenden Ralph Keller wurde nach der Begrüßung zunächst traditionell der verstorbenen Vereinskameraden/innen gedacht und im Anschluss daran die langjährigen Mitglieder wie folgt geehrt. Für 65 Jahre Verbandszugehörigkeit Nebauer Heinrich, Thomann Walter; für 50 Jahre Gotschy Wilhelm, Schreck Rudi; 40 Jahre Dünow Bernhard; 25 Jahre Horn Ilona, Horn Barbara, Kotsikonas Micheil, Kroth Erhard, Ladenthin Horst, Ott Jürgen, Pilzweger Maik, Verfürth Karl-Heinz und Zoll Rudolf. Sodann standen die Rechenschaftsberichte der einzelnen Abteilungen an welche von den anwesenden Mitgliedern aufmerksam verfolgt wurden. Der Vorsitzende Ralph Keller hob die außerordentliche gute Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Stefan Zeller, der Schatzmeisterin Barbara Horn und Schriftführerin Ilona Horn hervor und zeigte sich insgesamt auch mit der guten Zusammen- und Mitarbeit aller Unterabteilungen zufrieden. Sorgen bereiten die stark gestiegenen Jagd-Munitionspreise welche den Einen oder Anderen von ausreichendem jagdlichem Schießtraining abhalten könnten. Nur der gut trainierte und zielsichere Jäger/in sollte aktiv die Jagd ausüben. Besonderes Lob zollte er der „BJV-Jungwildrettungsstaffel“ welche aktuell mit großer Energie und guten Erfolgen Rehkitze und anderes Jungwild vor Verletzungen bei der Wiesenmahd bewahrt und damit Landwirten hilft, den gesetzlichen Vorgaben und Verpflichtungen gerecht zu werden. Höchst erfolgreich war auch die BJV- Sportschützenabteilung und konnte wieder bei etlichen nationalen Wettbewerben auf dem Siegertreppchen stehen. Die Kassenprüfer konnten der Vereinsführung einwandfreie Arbeit attestieren und empfahlen Entlastung der gesamten Vorstandschaft welche dann auch ohne jede Gegenstimme erfolgte. Die vorgestellte Haushaltsplanung wurde nahezu einstimmig, ohne Gegenstimme bei 3 Enthaltungen befürwortet. Die Vorstandschaft wurde durch den äußerst harmonischen Verlauf und breite Zustimmung in Ihrer teils schwierigen Arbeit bestärkt und wird sich weiter zum Wohle des Vereins einsetzen.
Pressemeldung
Neujahrsempfang 2024
... auch beim diesjährigen Neujahrsempfang der CSU führte Ralph Keller einige interessante Gespräche als Interessenvertreter des Bay. Jagdschutzverein Miltenberg eV.
Schulkalender „Wald, Wild und Wasser 2024“ übergeben
Schulamtsdirektor Harald Frankenberger und Landrat Jens Marco Scherf haben am Montag, 18. Dezember, ein Weihnachtsgeschenk des Bayerischen Jagdverbandes entgegengenommen: Ralph Keller, Vorsitzender der Kreisgruppe Miltenberg, überreichte im Schulamt den Schulkalender „Wald, Wild und Wasser 2024“ für die dritten und vierten Klassen im Altlandkreis Miltenberg.
Text und Bild: LRA Mil