Der Verein stellt sich vor 

                                           
Der Bayerische Jagdschutzverein Miltenberg e.V. ist als Kreisgruppe im Landesjagdverband Bayern e.V. organisiert und umfasst von seiner ursprünglichen Zielsetzung her alle organisierten Jäger des südlichen Landkreises Miltenberg. Darüber hinaus ist dem Verein eine Sportschützenabteilung angegliedert.
Seine Zielsetzung besteht darin, im Rahmen des Jagdrechts, am Schutz und an der Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt mitzuwirken und zur Sicherung ihrer Lebensgrundlage beizutragen. Weitere und wesentliche Zielsetzungen sind die Pflege und Förderung des Jagdwesens, die jagdliche Aus- und Weiterbildung sowie die Aufrechterhaltung jagdlichen Brauchtums. Die fundierte Ausbildung brauchbarer Jagdhunde sowie waidgerechte und tierschutzkonforme Jagd haben in unserem Verein einen sehr hohen Stellenwert.
Neuerdings konnte für besondere, öffentliche Anlässe das Parforcehorncorps Bay. Untermain gewonnen werden.  Die vereinseigene Schießanlage bei Mainbullau bietet das ganze Jahr zu geregelten Schießzeiten alle Möglichkeiten zur Übung des jagdlichen und sportlichen Schießens.
Erfahrene Mitglieder des Vereins stehen seit Jahren den Jungjägern bei ihrer Ausbildung, den Jägern und Schützen beim Kontroll-, Ein- und Übungsschießen zur Seite.
Der Jagdverein gliedert sich in 5 Hegegemeinschaften. Diese sind ein Zusammenschluss der Jagdausübungsberechtigten mehrerer benachbarter Reviere, welche zusammen einen größeren Wildlebensraum bejagen. Die Aufgaben in den Hegegemeinschaften  beinhalten die ausgewogene Hege aller darin vorkommenden Wildarten und die Gewährleistung einer den jagdrechtlichen Bestimmungen entsprechenden, einheitlichen Abschussregelung. Biotopverbesserungen und Anlegen von Wildäsungsflächen gehören ebenso zu diesen Aufgaben, wie  Wildzählungen und die Festlegung von Abschusszahlen für Reh- und Rotwild.

Die Koordination einer effektiven  Schwarzwildjagd innerhalb der Hegegemeinschaften, sowie revier- und hegegemeinschaftsübergreifenden Jagden ist eine weitere zentrale Zielsetzung der Bayerischen Jagdschutzvereins Miltenberg e.V.



 

 

Geschichte des Vereins 


In seiner heutigen Organisation besteht der Verein erst seit Ende der 40-er Jahre. Während des 

2. Weltkrieges und unmittelbar danach ruhten die Vereinstätigkeiten. Erst nachdem 1949 in Bad Dürkheim der Deutsche Jagdschutzverband gegründet wurde, kam es auch auf Landes- und Kreisebenen wieder zu Neugründungen.
Die Vereins-Chronik vermerkt ebenfalls das Jahr 1949 als Neubeginn. Der 1. Vorsitzende war Herr Schwesinger, der die Geschicke des Vereins bis ins Jahr 1956 leitete (damals 120 Mitglieder). Ihm folgte dann der Oberforstmeister und spätere Forstdirektor Christian Zehelein. Er führte den Verein bis 1961. Nach seiner Berufung zum Kreisjagdberater durch die Jagdbehörde gab er das Amt an Hauptlehrer Franz Meusel ab, der es bis 1975 innehatte. Damaliger Schatzmeister war Rudi Lang. 1972 wurde nach arbeitsintensivem Einsatz die Tontauben-Schießanlage eröffnet. Die Stadt Miltenberg hatte dazu das Gelände zur Verfügung gestellt. 1976 wurde Helmut Astinet zum 1. Vorsitzenden gewählt. In seine Amtszeit fallen die Eröffnung des Kugel- und Pistolenstandes im November 1977 und der Ausbau und die Vervollständigung der Schießstände.
Großes Engagement zeigte in dieser Zeit Karl-Heinz Haas aus Miltenberg, der seit 1975 das Amt des Schießleiters, später dann des Oberschießleiters, ausübte. Sein Namenskollege, Karlheinz Haas aus Wörth, hatte in der Folge maßgeblichen Anteil am weiteren Ausbau der Schießanlage. An der Errichtung und späteren Erweiterung des Vereinsheimes war auch Erhard Helmstetter mit seinen Helfern beteiligt. Als einen besonderen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit richtete der Verein im Jahre 1987 zur 750-Jahr-Feier der Stadt Miltenberg das Bayerische Landesbläsertreffen unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß aus.


Wilhelm Gotschy, von 1977 bis 1992 zunächst stellvertretender und danach bis 2006 erster Vorsitzender, oblag die Sicherung der Schießanlage nach dem damals neuesten Sicherheitsstandart. Der Schießstand wurde um die Disziplinen "Laufender Keiler" und "Kipphase" erweitert. In einer Planskizze hielt Wilhelm Gotschy seine Ideen zum Umbau der Wurfscheibenanlage fest und brachte hierzu eine Machbarkeitsstudie auf den Weg. Diese Ideen wurden ab 2006 von den Vorstandsnachfolgern in konkrete Pläne nach neuesten Umweltstandards umgesetzt und von den Behörden genehmigt. In die Planung wurde auch eine Skeetanlage eingebracht und realisiert. Im September 2009 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen und der Wurftaubenstand komplett neu gebaut. Die Schießrichtung wurde geändert und ein Lärmschutz- und Schrotfangwall errichtet. Der geschäftsführende Vorsitzende Ralph Keller, Kirschfurt, hat sich hier bereits ab dem Jahre 2006 mit großem, persönlichem Engagement in die Planung und Genehmigung eingebracht. Seit dem Jahre 2007 hat er mit seinem Vorstandsteam nicht nur den Kauf des Schießstandgeländes mit der Stadt Miltenberg realisiert, sondern auch das Vereinsheim deutlich vergrößert und komplett saniert. Ferner wurde seit 2006  eine Beleuchtungsanlage für das gesamte Vereinsgelände zur Erhöhung der Sicherheit aller Besucher  installiert und der laufend Wildstand mit einer modernen elektronischen Trefferanzeige ausgestattet. Im Juni 2012 wurde mit einem Vereinsfest der gelungene Umbau der Schießanlage und des Vereinsheimes gefeiert. Unter den Gästen waren neben Behördenvertretern auch Landrat Roland Schwing. In seiner Festrede betonte er die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen dem Vorsitzenden Ralph Keller und den beteiligten Behörden. Auch die Führungsspitze des Bay. Jagdverbandes war nahezu vollzählig zur Einweihung gekommen. Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke persönlich, verlieh unserem Vorsitzenden Keller „für große Verdienste um das Jagdwesen in Bayern“ den „Eichenkranz in Silber“ als Anerkennung für sein unermüdliches Engagement. Leider kam es dann im Nachgang zur Einweihung zu Vorwürfen und Beschwerden durch Schießstandgegner welche im Großen und Ganzen allesamt durch Gutachten entkräftet werden konnten. Aktuell ist der Vorsitzende Ralph Keller  mit seinem Vorstandsteam nach wie vor ordentlich gefordert und setzt  mit seinem Team die erfolgreiche Arbeit für den BJV-Miltenberg fort.


Ehrenmitglieder

Kurt Eichler
Mitglied seit 1948  - also von Anfang an dabei -

Forstmann a.D., bis heute aktiv als engagierter Jäger und Jagdhornbläser

Ehrenmitglied seit 2008

Erhard Helmstetter
war aktiverJagdhornbläser und Ausbilder f. Jungbläser,

wurde 2007 Ehrenmitglied und ist am 09.Mai 2013 verstorben

Wilhelm Gotschy
Mitglied  seit 1974
Stellvertretender Vorsitzender von 1977 bis 1992
Vorsitzender von 1992 bis 2006

Ehrenvorsitzender u. Ehrenmitglied seit 2006

Quelle: jagd-bayern.de

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www.bjv-miltenberg.de